Archiv 2000 - 2003
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Abbestellung von
Reisezugleitungen in Brandenburg: Zum kommenden Fahrplanwechsel am 14.
Dezember 2003 werden 2 Regionalbahnlinien eingestellt. Es handelt sich
dabei um die RB 50 Rathenow - Neustadt
(Dosse) und RB52 Brandenburg (Havel) -
Belzig. Für beide entfallende Regionalbahnverbindungen wurde Ersatzverkehr
mit Bussen eingerichtet. Für die RB 50
verkehrt seit 01. Dezember 2003 nunmehr die HVG-Buslinie 684 im
2-Stundentakt mit Anschluß in Rathenow und Neustadt (Dosse). Hier ist eine
Mitnahme von 5 Fahrrädern möglich. Als Ersatz für die entfallende Linie RB
52 wird durch die VGB ein Ersatzverkehr mit den Buslinien 580 und
581 angeboten.
Am 02. November 2003 fand
in der Triebwagenhalle Erkner die feierliche Verabschiedung der bereits seit
dem 26. Juli 2003 aus dem Plandienst ausgeschiedenen Altbauzüge
der BR 477 der Berliner S-Bahn statt. Aus diesem Anlaß verkehrten
nochmals 4 Sonderzüge dieser Baureihe auf ausgewählten Strecken und
zusätzliche Züge auf der
zwischen Ostbahnhof und Erkner. In der Triebwagenhalle Erkner wurde ein
umfangreiches Rahmenprogramm und eine Fahrzeugschau geboten.
Nunmehr gibt es im Bundesland
Brandenburg eine weitere Draisinenstrecke: Am 03. Oktober 2003 wurde mit
einer Draisinentestfahrt im Rahmen der Abschlußveranstaltung des
Country-Clubs Tiefensee der Abschnitt Tiefensee - Leuenburg eingeweiht.
Dieser Abschnitt gehört zur ehemaligen Weiterführung der RB-Linie 25/63 in Richtung
Wriezen (Tiefensee - Sternebeck - Schulzendorf - Wriezen). Die offizielle
Eröffnung der Draisinenstrecke ist allerdings erst zu Ostern 2004 geplant,
dann soll auch die gesamte Strecke (Tiefensee - Sternebeck, ca. 12,5 Km)
befahren werden können. Startpunkt in Tiefensee wird dann der ehem.
Bahnübergang zum Country-Campingplatz in Tiefensee sein.
Die Aufnahme eines Museumsbahnbetriebes,
wie bereits gemeldet, ist noch nicht gesichert.
Aktualisiert:
Ab dem 11. Oktober 2003 trat bei
der Berliner S-Bahn ab 11. Oktober 2003 ein Winterfahrplan in Kraft,
besonders betroffen sind die Linien
und
.
Dieser ist auf Grund der Bauarbeiten auf der S-Bahn zwischen
Berlin-Zoologischer Garten und Berlin-Charlottenburg bis voraussichtlich Mai
2004 in Kraft.
Am 27. Oktober 2003 verkehrt
letztmalig das Connex-Fernzugpaar 84100/84101(Rostock
- Berlin - Halle/S. - Nordhausen - Kassel-Wilhelmshöhe - Gießen - Siegen -
Köln - Neuss). Begründet
wird diese Maßnahme unter anderem der mit mangelnder Auslastung dieser
Verbindung, diese betrug nach Angaben von Connex zuletzt bei 45 Prozent
gelegen. Für den wirtschaftlichen Betrieb dieser Verbindung wären jedoch
mindestens 60 Prozent erforderlich gewesen.
Die bisher auf dieser Linie eingesetzten Fahrzeuge werden zukünftig
zwischen Hamburg - Flensburg - Padborg verkehren, dort übernimmt die
Connex-Tochter NOB ab 01. November 2003 zunächst für 2 Jahre den
Zugverkehr der seit einiger Zeit insolventen FLEX Verkehr AG.
Ab dem 07. Oktober 2003
verkehrt das Connex-Zugpaar 83010 / 83013 nur noch ab / bis Stralsund, auch
der Anschlußverkehr in Anklam (zur Insel Usedom) wird eingestellt.
Mit Wirkung vom 29. September
2003 ist die Strecke Berlin - Hamburg wieder durchgängig befahrbar,
damit verbunden wurde auch der Schienenersatzverkehr zwischen Nauen und
Wittenberge aufgehoben, die Züge des Fernverkehrs und des Regionalverkehrs
fahren wieder auf ihrem Planweg. Mit kleineren Verspätungen ist vorerst
weiterhin zu rechnen.
In der Bauzeit wurde der vorgenannte
Streckenabschnitt für eine Höchstgeschwindigkeit von 230 Km/h ausgebaut
und ist damit die erste Ausbaustrecke mit einer Höchstgeschwindigkeit von
mehr als 200 Km/h. Nach dem endgültigen Abschluß der Bauarbeiten wird sich damit die
Fahrzeit ab dem Fahrplanwechsel 2004 zwischen Berlin und Hamburg von
128 Minuten auf 93 Minuten verringern.
Nicht mehr betriebsfähig ist
der Tradtionszug der BR 475 (Bauart Stadtbahn) mit der Betriebsnummer
475/875 005. Die Betriebserlaubnis ist mit Wirkung vom 05. September 2003
erloschen. Eine betriebsfähige Aufarbeitung ist vorerst nicht
geplant.
Die Typenbereinigung bei der DB geht weiter. Im
August/September wurden 4 Baureihen aus dem Unterhaltungsbestand genommen:
1. BR 120.101-120.160
2. BR 180.002-180.020
3. BR 181.201-181.225
4. BR 218.002-218.012 und BR 218.101-218.297 (1. Serie mit
Blattfeder-Drehgestellen)
Bei den Triebfahrzeugen werden keine Hauptuntersuchungen mehr durchgeführt.
Mit ersten Abstellungen ist ab 2004 zu rechnen.
Gegenwärtig läuft eine
Ausschreibung von 1100 Reisezugwagen für den Fernverkehr der DB, mit einer
Option auf weitere 500 Fahrzeuge. Geplanter Lieferbeginn ist das Jahr 2004.
Mit diesen Fahrzeugen soll der teilweise veraltete Fahrzeugpark durch
klimatisierte Reisezugwagen weiter verjüngt werden.
Der Bahnhof Neustrelitz Süd
wurde am 11. Mai für den Personenverkehr geschlossen. Die Züge der
Ostdeutschen Eisenbahn GmbH (ODEG) auf der Linie Hagenow - Neustrelitz -
Mirow fahren jetzt ab Neustrelitz Hauptbahnhof (Gleis 3).
Auch bei der gänzlichen
Abschaffung der Speisewagen auf deutschen Fernverkehrsstrecken ist das
letzte Wort noch nicht gesprochen. es gibt gegenwärtig Überlegungen, auf
ausgewählten Verbindungen weiterhin Speisewagen einzusetzen.
Auskünfte zu den Fahrzeiten der
privaten Connex-Fernzüge sind nun auch über die elektronischen Medien der
Deutschen Bahn erhältlich.
Erstmals seit der Bahnreform
wird eine Strecke des Bundesschienennetzes grundlegend ausgebaut und
elektrifiziert, auf der keine planmäßigen Personenzüge der Deutschen Bahn
mehr verkehren: Wie das Bundesverkehrsministerium in einem Schreiben an das
private Verkehrsunternehmen Connex bestätigte, wird im
Bundesverkehrswegeplan 2003 der Ausbau der Strecke Berlin–Cottbus–Görlitz
für eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h einschließlich
Elektrifizierung als „vordringlich“ eingestuft und erhält damit die höchstmögliche
Priorität.
Neu in Museumsdienst ist die 219 158. Nunmehr
wieder in der
ursprünglichen DR-Farbgebung ist dieses Triebfahrzeug in Berlin-Schöneweide
betriebsfähig abgestellt.
Am 04. August 2003 war nunmehr der letzte Einsatztag der bisher noch für Sonderzugeinsätze vorgehaltenen 6 Triebfahrzeuge der BR 103. An diesem Anlaß wird es auch eine offizielle Abschiedsfeier für diese Baureihe geben. Näheres folgt in Kürze.
Mit Wirkung vom 24. Juni 2003
wurden durch das EBA (Eisenbahn Bundesamt) auf Grund technischer Probleme
(Laufwerk) alle ICE-TD (BR 605) bis auf weiteres stillgelegt.
Diese Züge mußten durch lokbespannte Züge ersetzt werden. Eine
Fahrzeitverlängerung ergab sich jedoch nicht, da die ICE-TD bisher noch
nicht mit eingeschalteter Neigetechnik fahren durften. Alle Züge wurden durch den Hersteller entsprechend nachgebessert werden.
Als Ersatz kamen auf
der Strecke Nürnberg - Chemnitz Züge mit den BR 232 und 234, sowie
ein Umlauf mit Triebwagen der BR 612 zum Einsatz. Nachtrag: Seit
dem 24. August 2003 werden nach der Optimierung durch den Hersteller die
Triebzüge wieder durch das EBA für den Betrieb freigegeben.
Der Personennahverkehr auf der
so genannten Heidekrautbahn
RB27
nördlich von Berlin wird europaweit
ausgeschrieben. Ebenfalls ausgeschrieben wird die RE-Linie
Cottbus - Leipzig
Die im Jahre 1995 stillgelegte Strecke Beeskow - Lübben - Falkenberg/Elster soll bis zum Jahr 2004 wieder reaktiviert werden. Betreiber wird die Deutsche Regionaleisenbahn GmbH. sein.
Neue Tarife ab 01. August 2003 beim VBB im Großraum Berlin ABC. Diese wurden um durchschnittlich 3% angehoben. Das Betrifft sowohl die Einzelfahrausweise als auch Monats- und Jahreskarten. Ausgenommen davon sind Tageskarten des Regeltarifes und die Kleingruppenkarten (AB, BC, ABC), diese werden etwas preiswerter.
Schon
ab dem 26. Juli 2003 endet der Regeleinsatz der letzten Altbauzüge (BR 477,
ex. 277) auf der Linie
,
da das Fahrzeugerneuerungsprogramm der Berliner S-Bahn GmbH. schneller
vorankommt, als bisher geplant. Lediglich auf der Linie
kommt noch für einige Wochen im Berufsverkehr ein Zug dieser Baureihe zum
Einsatz, einige Züge werden noch für Reservezwecke vorgehalten. Auch die
bislang im Spätverkehr eingesetzten 2-Wagen-Züge der BR 477 zwischen
Mahlsdorf und Strausberg Nord werden in Kürze auf Züge der BR 480
umgestellt. Im Herbst 2003 ist dann eine Abschiedsveranstaltung durch die
Berliner S-Bahn GmbH. geplant.
Neuigkeiten auch bei der Berliner S-Bahn GmbH.: Seit 16. Juni 2003 ist der Streckenabschnitt Schönhauser Allee und Pankow nach umfangreichen Sanierungsarbeiten am Nordkreuz wieder in Betrieb. Damit kann die S8 wieder auf ihrer Stammstrecke verkehren und die Fahrgäste müssen dann nicht mehr den Umweg mit Umsteigen in Gesundbrunnen in Kauf nehmen. Die Linie S8 fährt damit ihren alten Laufweg zwischen Birkenwerder und Grünau / Zeuthen (wie bis zum 17. September 2001) zurück. Bis zum Ende der Brückenbauarbeiten zwischen Pankow und Blankenburg und der damit verbundenen Eingleisigkeit verkehrt die Linie in zwei Teilen: Von Zeuthen / Grünau verkehren die Züge via Ostkreuz wie bisher über Schönhauser Allee, dann weiter über die neue Verbindungskurve und Bornholmer Straße bis Pankow. Zwischen Birkenwerder und Blankenburg fahren die Züge der Linie S26 nun wieder unter ihrer alten Bezeichnung S8.
Einzelne Loks der BR 103 werden weiterhin im Sonder- und Entlastungsverkehr, wie zum Beispiel zum Ökumenischen Kirchentag in Berlin (28.Mai bis 01.Juni 2003) eingesetzt. Der Planeinsatz dieser BR vor Regelzügen endete jedoch am 15. Januar 2003.
Seit
dem 06.VI.2003 verkehrt ein weiterer InterConnex-Fernverkehrszug, dieser
wird täglich auf der Strecke Rostock
- Berlin - Halle/S. - Nordhausen - Kassel-Wilhelmshöhe - Gießen - Siegen -
Köln - Neuss
(es sind nur ausgewählte Verkehrshalte aufgeführt!)
eingesetzt. Im Gegensatz zu den beiden anderen InterConnexlinien
kommen hier lokbespannte Reisezüge zum Einsatz.
Ebenfalls neu: Die Züge auf der Linie Zittau - Berlin - Stralsund verkehren
nur noch Freitags bis Montags auf dem gesamten Laufweg (Dienstag bis
Donnerstag nur Zittau - Berlin). Dafür wurde diese Linie aber über den
bisherigen Endpunkt Stralsund nach Binz verlängert. In Anklam besteht zudem
Anschluß an den Usedom-Shuttle von und nach Heringsdorf. Der Busshuttle
verkehrt noch bis 06. Oktober 2003.
Änderungen im Nahverkehr auf der RE-Linie 2: Auf Grund der umfangreichen Bauarbeiten auf der Strecke Berlin - Hamburg kommt es bislang besonders auf der RE-Linie 2 zu massiven Verspätungen. Deshalb wird beginnend ab dem 12. Mai 2003 diese Linie in zwei Abschnitte geteilt: Im südlichen Teil verkehrt diese Linie nunmehr zwischen Cottbus und Berlin-Ostbahnhof, im nördlichen Abschnitt zwischen Berlin-Friedrichstraße und Wismar. Zwischen Berlin-Ostbahnhof und Friedrichstraße müssen die Züge der Berliner S-Bahn GmbH. genutzt werden. Der unmittelbare Anschlußzug wird dabei jedoch nicht erreicht, so das Reisende in Berlin dadurch leider ca. 1 Stunde Aufenthalt haben. Die Züge der RE 2 verkehren wie bisher weiter im Stundentakt.
Am 13. April 2003 wurde wieder ein Triebwagen der ehem. Deutschen Reichsbahn stillgelegt . An diesem Tage lief die Frist des SVT Bauart "Görlitz" (VT 18.16) ab. Zuvor fanden noch noch einige Abschiedsfahrten auf seinen ehemaligen Einsatzstrecken statt. Diese standen jedoch auf der "Kippe", da bei einem Motorwagen ein Riß im Motorblock aufgetreten war. Nach einem kurzfristig anberaumten Dieselmotortausch im Bw Berlin-Rummelsburg konnten die letzten Sonderfahrten u.a. nach Malmö und Praha doch noch stattfinden. Die betriebsfähige Aufarbeitung des SVT's ist bisher noch nicht gesichert. Bilder vom Motortausch folgen in Kürze. Weitere Informationen unter www.vt1816.de .
Voraussichtlich
zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2004 wird Teltow wieder an das Berliner
S-Bahnnetz angeschlossen sein. Entsprechende Verträge wurden am
31.03.2003 in Potsdam abgeschlossen. Die Züge werden nach gegenwärtigen
Planungen auf der ca. 3 Kilometer langen Streckenverlängerung der Linie
im 20-Minutentakt verkehren.
In Vorbereitung auf die geplante Fortführung der Elektrifizierung des Streckenabschnittes Angermünde - Schwedt (RE-Linie 3) bis zum Jahr 2005 und teilweisem Umbau des Bahnhofs Angermünde wird im Zeitraum 08. März bis voraussichtlich 27. April 2003 im Abschnitt Angermünde - Schwedt Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Nach entgültigem Abschluß der Elektrifizierungsarbeiten ist auch auf diesem Abschnitt die Einführung eines Stundentaktes vorgesehen.
Neuer Preis auch beim "Schönes Wochenend-Ticket" geplant: Hier soll zum 01. April 2003 der Preis von bisher 28,-€ auf nunmehr 30,-€ angehoben werden. Die für die Preiserhöhung zustimmungspflichtigen Bundesländer haben bereits abgelehnt, daraufhin erwägt man bei der DB nunmehr die gänzlich Abschaffung dieses Sonderangebotes.
Voraussichtlich am 16. Juni 2003 wird der Streckenabschnitt Schönhauser Allee und Pankow nach umfangreichen Sanierungsarbeiten am Nordkreuz wieder in Betrieb genommen. Damit kann die S8 wieder auf ihrer Stammstrecke verkehren und die Fahrgäste müssen dann nicht mehr den Umweg mit Umsteigen in Gesundbrunnen in Kauf nehmen.
Neue Fahrpreise beim VBB ab 01. August 2003: Leicht angehoben werden u.a. die Fahrpreise der Einzelfahrscheine und Tageskarten im Tarifgebiet Berlin ABC, gesenkt wurde dagegen der Tarif für die Kleingruppenkarte in Berlin und Brandenburg um zirka sechs Prozent und kostet für den Tarifbereich Berlin ABC 15,00 € statt bisher 16,00
Seit dem 1. Januar 2003 gilt bei der Berliner S-Bahn GmbH und bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) auf den Tunnelbahnhöfen ein striktes Rauchverbot. Zuwiderhandlungen werden seit diesem Zeitpunkt mit einer Geldbuße von 15,- € geahndet. Ebenfalls wurde das erhöhte Beförderungsentgeld für Fahrgäste ohne bzw. ohne gültigen Fahrausweise auf 40,- € angehoben.
Kunden können mit der neuen Bahncard seit 15. Dezember 2002 nun auch beim VBB (Verkehrsverbund Berlin/Brandenburg) Einzelfahrscheine und Tageskarten 25% erwerben und damit auch mit dem Regionalbus fahren. Zusätzlich gelten diese Ermäßigungen auch für Fahrten von und nach Fahrtzielen, die in reinen Stadttarifbereichen (Berlin ABC, Brandenburg ABC, Frankfurt/O. ABC, Potsdam ABC) liegen und damit auch bei Bus, Tram, S-Bahn und U-Bahn. Ausnahme: Die Ermäßigung gilt aber nicht! wenn Start und Ziel innerhalb dieser der vorgenannten Stadtgebiete bzw. ein- und derselben Großgemeinde liegt.
DB Regio Berlin/Brandenburg rüstet bis März 2004 alle hier betriebenen Triebwagen der BR 628 und 646 mit Fahrkartenautomaten aus, damit entfallen zukünftig die Zugbegleiter (KIN) auf vielen Nahverkehrsstrecken im Großraum Berlin.
Das DB Ausbesserungswerk Delitzsch scheint vorerst nicht von der geplanten Werksschließung betroffen zu sein, nachdem die DB hier die Wartung von 104 IC-Zügen vorgesehen hat.
Die Berliner S-Bahn testet gegenwärtig 3 neue S-Bahnzüge der BR 481. Diese Einheiten bestehen nunmehr aus 4 Wagen, welche untereinander mit Faltenbalgübergängen verbunden sind. Nach Abschluß der Betriebserprobung im März 2003 werden die 3 Triebzüge dann für mehrere Monate auch im Publikumsverkehr getestet.
Feierliche Umbenennung des Lehrter Stadtbahnhofes am 15. Dezember 2002 in Berlin Hauptbahnhof (Lehrter Bahnhof).
Seit 15.
Dezember 2002 hat die Lausitz-Bahn (Connex) den Betrieb auf der
Strecke Cottbus - Görlitz - Zittau übernommen. Es kommen 7 Zugpaare (im
2-Stundentakt) auf dieser
Strecke zum Einsatz. Mit der Vergabe dieser Leistungen an Connex entfallen
ab 15. Dezember 2002 allerdings auch die beiden durchgehenden Zugverbindungen
(Rathenow) - Berlin - Cottbus - Görlitz - (Zittau) der DB AG. Connex ist
bestrebt als Ersatz ein entsprechende durchgehende Zugverbindung zwischen
Berlin und Görlitz anzubieten, eine Trassenbestellung ist bereits erfolgt.
Nachtrag: Jeweils
ein Zugpaar (
X 83010 / X 83011 ) wird ab 15. Dezember 2002 zwischen Zittau -
Görlitz - Cottbus - Berlin-Schöneweide - Berlin-Lichtenberg als und
zurück verkehren, welches zusätzlich, zunächst befristet für 3
Monate, jeweils von Freitag bis Montag weiter verlängert wird bis
Stralsund.
Momentan laufen Bestrebungen seitens eines in Gründung befindlichen Eisenbahnvereins den Streckenabschnitt Tiefensee - Sternebeck - Schulzendorf? (ehem. Weiterführung der RB 25/63 in Richtung Wriezen) für den Museumsbetrieb herzurichten. Die Infrastruktur ist im großen und ganzen noch vorhanden, wenn auch teilweise (bis auf den Oberbau) in teilweise desolatem Zustand. Eine Weiterführung bis nach Wriezen ist jedoch anscheinend nicht möglich.
In Kürze beginnen im Bf. Werneuchen (RB25) umfangreiche Umbaumaßnahmen an der Infrastruktur des Bahnhofsumfeldes. Unter anderem wird wegen des geplanten Verkaufs des Empfangsgebäudes der Zugang zum Bahnsteig geändert und im Gleichgang auch die Bahnsteigbeleuchtung umgesetzt. Damit wären denn zukünftig keine Zugkreuzungen von Reisezügen im Bf. Werneuchen mehr möglich, da der schienengleiche Zugang zum jetzt noch existierenden Bahnsteiggleis 3 und die dortige Bahnsteigbeleuchtung ebenfalls entfernt wird.
Die Einsatzzeit der BR 103 der Deutschen Bahn geht unaufhaltsam dem Ende entgegen, obwohl es momentan noch verstärkte Einsätze vor IR- und IC/EC-Zügen auf Grund von Lokmangel bei den BR 120, 112 und 101 gibt. Spätestens ab Mitte Januar 2003 sollen alle Lokomotiven dieser Baureihe aus dem aktiven Betriebsdienst ausscheiden. Nachtrag: Der 15. Januar 2003 war dann der definitiv letzte Betriebstag dieser Baureihe. Erste Lokomotiven wurden bereits verschrottet.
Die Tage
der BR 119 sind zumindest im Raum Berlin/Brandenburg gezählt! Mit
Wirkung vom 15. Dezember 2002 wurden die in Cottbus
beheimaten Lokomotiven der BR 119 abgestellt. Damit entfällt der Einsatz
von lokbespannten Zügen auf der RB 26
(Berlin-Lichtenberg -
Strausberg - Müncheberg (Märk. Schweiz) - Seelow Gusow - Werbig - Küstrin-Kietz -
Kostrzyn/Polen) sowie im Frühberufsverkehr auf
der RB 25 (Berlin-Lichtenberg -
Werneuchen/Tiefensee). Ersetzt werden die Triebfahrzeuge durch Dieseltriebwagen der BR 624 und 646.
Am 1. Adventswochenende kam es aus diesem Anlaß zu einem Sondereinsatz mit 2 Loks
der BR 119 vor dem Harz-Express (Berlin-Wernigerode/Quedlinburg).
Im ersten Halbjahr
2002 wurden bekanntlich im Raum Berlin/Brandenburg vom Land Brandenburg das
östlich von Berlin gelegene Regionalbahnnetz ausgeschrieben. Das hierbei
ausgeschriebene Regionalbahnnetz umfaßt die RB 25
(Berlin-Lichtenberg - Werneuchen/Tiefensee), RB
36 Berlin-Lichtenberg
- Königswusterhausen - Beeskow - Frankfurt/O.), RB
60 (Berlin-Lichtenberg
- Eberswalde - Bad Freienwalde - Wriezen - Werbig - Frankfurt/O.)
und die RB 63 (Bernau - Eberswalde - Templin).
Aktualisiert: Nach den vorliegenden Informationen hat DB
Regio auch diese Ausschreibung nicht zu ihren Gunsten entscheiden können.
Ebenfalls unterlegen war die NEB (Connexgruppe). Aktualisiert: Mit
Wirkung vom Fahrplanwechsel Dezember 2004 an werden diese Strecken von der
Prignitzer Eisenbahngesellschaft (PEG) und von der Hamburger Hochbahn AG gemeinsam betrieben.
Seit dem 30. Oktober 2002 verkehren die Züge wieder zwischen Dresden und Leipzig. Der Zugverkehr zwischen Berlin und Chemnitz (IR-Linie34) wurde am 04. November 2002 wieder aufgenommen.
Seit dem 3.Oktober 2002 werden nach und nach alle ICE-Triebzüge auf den Namen deutscher Städte getauft, diese Züge erhalten somit an beiden Zugenden den entsprechenden Namenszug und das dazugehörige Stadtwappen. Damit verbunden entfällt ab 15. Dezember 2002 die Namensgebung von Fernzügen nach Persönlichkeiten, Landschaften und Sehenswürdigkeiten. Ausgenommen sind lediglich die Namen internationaler Fernzüge, der NachtZüge und AutoZüge sowie einzelne Namen, die zu einem Markenbegriff geworden sind.
Seit dem 13. Oktober 2002 gilt bei der Berliner S-Bahn ein neuer Fahrplan, dieser ist bis zum 5. Januar 2003 gültig. Dieses ist eine bereits frühzeitig angekündigte Anpassung der Linienführung insbesondere der Linien S1, S2, S25, S26. Die Sanierung des Nord-Süd-S-Bahntunnels, inklusive des Tiefbahnsteig des S-Bf. Berlin-Friedrichstraße, ist abgeschlossen. Voraussichtlich bis zum 15. Februar 2003 verkehrt die S1 nur zwischen Oranienburg und Zehlendorf, nach Abschluß der Bauarbeiten wieder zwischen Oranienburg und Berlin-Wannsee.
Am 09. Oktober 2002 stellte der Bahnchef H. Mehdorn das neue Preissystem der Allgemeinheit vor, welches zum 15. Dezember 2002 zeitgleich mit dem Fahrplanwechsel in Kraft tritt. Die wichtigsten Neuerungen sind u.a. Frühbucherrabbatte (mit Zugbindung!) die zudem auch mit der neuen BahnCard verknüpft werden können, sowie ein neuer Preis für die BahnCard 1. und 2. Klasse (nunmehr auch regional gültig). Weitere Info's auf der offiziellen Homepage der Deutschen Bahn AG
Startschuß für die Museumsbahn in der märkischen Schweiz. Noch bis zum 20. Oktober 2002 verkehren an den Wochenenden zwischen 10:22 und 12:22 Uhr, sowie zwischen 14:53 und 17:53 Uhr stündlich Züge auf der Strecke Müncheberg - Buckow. In Müncheberg besteht Anschluß an die Züge der RB 26 Berlin-Lichtenberg - Küstrin-Kietz / Kostrzyn (Polen). Betreiber dieser Museumsbahn ist der Verein "Museumsbahn Buckower Kleinbahn e.V." Im kommenden Jahr beginnt der Zugverkehr in der märkischen Schweiz am 19. April. 2003 Weiterführender Link zur Buckower Kleinbahn
Am 02. September 2002 begann offiziell der Ausbau der Strecke Berlin - Rostock auf eine Geschwindigkeit von 160 Km/h. Saniert bzw. Umgebaut werden dabei die Gleise, Signalanlagen und Bauwerke. Geplant ist die Reisezeit zwischen Berlin und Rostock im Jahre 2006 auf etwa 2 Stunden zu senken und nach Abschluß der Bauarbeiten im Jahre 2009 noch weiter zu verringern. In der Perspektive ist eine weitere Anhebung der Höchstgeschwindigkeit auf 230 Km/h nicht ausgeschlossen.
Seit dem 07. August 2002 ist der erste Vollzug der Baureihe 485 der Berliner S-Bahn GmbH. in den Traditionsfarben rot/sandgelb komplett. Es handelt sich hierbei um die Viertelzüge 485/885 061 und 078 (geteilte Stirnfenster) und 485/885 066 und 070 mit einteiligem Stirnfenster. Letztere Viertel dürfen bis auf weiteres nicht an der Zugspitze verkehren.
Im Zuge des Ausbaus der behindertengerechten Zugänge bei der Berliner S-Bahn GmbH. erhält nun auch der S-Bf. Köpenick einen behindertengerechten Aufzug. Die Bauarbeiten dazu begannen am 26. August und sollten ursprünglich im Dezember 2002 abgeschlossen werden, die Bauarbeiten sind auch Anfang Januar 2003 noch im vollen Gange. Damit wären dann endlich auch die Köpenicker Naherholungsgebiete für Rollstuhlfahrer ohne Probleme (z.B. mit Umweg über S-Bf. Friedrichshagen) erreichbar.
Am 01. August 2002 wurde die Kleingruppenkarte (für bis zu 5 Personen) im Berliner Tarifgebiet ABC wieder eingeführt.
Seit August 2002 sind nun auch die Verkehrsbetriebe der Stadt Cottbus sowie die 3 Landkreise Elbe-Elster, Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz (südliches Brandenburg) im VBB vertreten.
Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes ÖPNV Lausitz-Spreewald (ZÖLS) hat die Einführung des VBB-Tarifes beschlossen. Damit wurden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass ab 01. August 2002 auch die Lausitzer Fahrgäste den öffentlichen Nahverkehrs in Berlin und Brandenburg mit einem Ticket nutzen können.
Nach dem Abschluß der Gleisverschwenkung im Bereich des Lehrter Stadtbahnhofes verkehrt auch die S-Bahn seit dem 04. Juli 2002 nunmehr planmäßig wieder über die Stadtbahnstrecke. Hierbei ist jedoch zu beachten, das nur die Züge der Berliner S-Bahn dort halten und ein Zugang mit Rollstuhl bis auf weiteres auf Grund der Baumaßnahmen nicht möglich ist. Erst im Jahr 2006, also pünktlich zur Fußballweltmeisterschaft in Deutschland, werden auch die Züge des Fern- und Regionalverkehrs dort einen Verkehrshalt bekommen.
Nachdem die Erweiterungsbauten im ICE-Bw Berlin-Rummelsburg (BRGB2) weitgehend abgeschlossen sind, gibt es nun seit geraumer Zeit auch im Bw Berlin-Rummelsburg Abstellbahnhof (BRGB1) umfangreiche Baumaßnahmen. So werden z.B. in der großen Wagenhalle 3 Gleise mit einer festen Tunnelfahrleitung versehen und eine Wartungshalle (2 Stände) für die Wartung der nun hier beheimateten BR 112.1 neu gebaut.
Ab 22. September 2002 verkehren die Züge der Usedomer Bäderbahn (UBB) durchgehend von Stralsund über Züssow weiter auf die Insel Usedom nach Ahlbeck Grenze. Eine Weiterführung der Linie von Stralsund nach Barth ist in Planung.
Bereits ab dem 16. Juni 2002 wurde die IR-Linie Chemnitz - Berlin - Magdeburg (IR-Linie 34) auf den Abschnitt Chemnitz - Berlin verkürzt. Die Verkehrsleistungen zwischen Berlin und Magdeburg werden durch die parallelverlaufende RE 1 übernommen. Begründet wird diese Maßnahme mit der schlechten Auslastung der InterRegiozüge. Weitere zum Teil gravierende Einschnitte im IR-Liniennetz sind ab dem kommenden Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2002 zu erwarten,.
Ab dem 16. Juni
2002 wird der S-Bahnvollring nach Fertigstellung des letzten
Bauabschnittes Westkreuz - Wedding - Gesundbrunnen in Betrieb genommen.
dadurch bedingt kommt es zu umfangreichen Änderungen im Liniennetz der
Berliner S-Bahn GmbH.
Weiterhin wird im Zeitraum 16. Juni bis voraussichtlich 13. Oktober 2002
der Nord-Südtunnel (Yorkstraße - Potsdamer Platz - Unter den Linden -
Berlin-Friedrichstraße - Oranienburger Straße - Nordbahnhof) saniert.
Hiervon betroffen ist die S1, S2, S25
und S26. Weiterführender
Link Nach Abschluß der Bauarbeiten wird nochmals an Linienanpassung
vorgenommen.
Die geplante Tariferhöhung bei der Berliner S-Bahn und der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) zum 01. August 2002 ist vom Tisch. Leider ist diese Tariferhöhung nur aufgeschoben: Für den Tarifbereich ABC in Berlin werden die Tarife zum 01. März 2003 angehoben, eine weitere Anpassung der Tarife wird zum 01. August 2004 vorgenommen.
Seit dem 09. Mai 2002 ist die Prignitzer Museumsbahn in Betrieb. Es handelt sich hierbei um ein Teilstück des im Volksmund "Pollo" genannte 750mm Prignitzer Schmalspurnetzes, welches auf dem Streckenabschnitt Brünkendorf - Mesendorf wieder aufgebaut wurde. In Planung ist eine Verlängerung der Strecke bis Lindenberg, hier befindet sich auch das Kleinbahnmuseum und ein original "Pollo"-Zug. Aus Anlaß der Inbetriebnahme wird am Eröffnungstag, sowie am 10. bis 12. Mai 2002 ein Dampflokbetrieb eingerichtet. Weitere Informationen unter dem Link "www.pollo.de"
Bis zum Frühjahr 2004 werden etwa
1200 IC-Wagen der unterschiedlichsten Bauarten umfassend modernisiert. Unter
anderem erhalten die Fahrzeuge ein neues Innendesign, neue
Fahrzeugelektronik, ein Fahrzeuginformationssystem (FIS) ähnlich dem des
ICE2 und weitere fahrzeugspezifische Komponenten. Ausgeführt werden die
Umrüst- und Modernisierungsarbeiten in den AW Neumünster, Delitzsch und
Wittenberge in enger Kooperation mit dem PFA Weiden, dem Mittenwalder
Gerätebau (FIS-Vorrüstung) und Vossloh Systemelektronik Karlsfeld. Dafür
sind Kosten in Höhe von 200 Millionen Euro geplant. Die Modernisierung ist
auch notwendig, um zukünftig auch die lokbespannten Züge gemäß dem
Konzept "Mora P" triebzugähnlich einsetzen zu können.
Die FIS-Vorrüstung läuft bereits, zur besseren Unterscheidung erhalten die
vorgerüsteten Fahrzeuge neue Wagennummern und auch neue Bauartnummern. So
wird bespielsweise aus den Bpmz 291.x zukünftig die Bauart 294.5 bzw.
294.6, dabei wird auch die die Wagenummer um 600 erhöht (Beispiel: 6180
29-94 088-8 trägt nach der Umrüstung neu die Wagennummer 6180 29-94
688-5). Die Bvmz
185.x erhalten neu die Wagennummer 21-91 ...-. (alt 21-90 ...-.)
und die Bauartnummer 186.x.
Modernisiert bzw. umgebaut werden auch zahlreiche Bistrowagen.
Werkstättenumbennungen
bei DB R & T: Die ICE-Werke haben nun das Kürzel "ICE" im
Beheimatungsschriftzug. So lautet nun die korrekte Bezeichnung des ICE-Werk
Hamburg (BR 101?, BR 401) neu "Hamburg ICE",
ICE-Werk Berlin-Rummelsburg (BR 402) neu "Berlin
ICE", ICE-Werk Frankfurt/M -Griesheim (BR 406 und 415) neu
"Frankfurt ICE", ICE-Werk München
(BR 120, 805, 807) neu "München ICE",
Dortmund neu "Dortmund ICE". In Dortmund werden zukünftig die
Züge der BR 403 beheimatet. Nicht in dieses Schema aufgenommen wurde das
Werk Hof, in welchem die Triebzüge der BR 605 (ICE-TD) beheimat sind.
Das bisherige Werk Berlin-Ostbahnhof wird ja bekanntlich ab Juni 2002
aufgelöst und dem Werk Berlin-Rummelsburg zugeordnet. Hier sind die
Triebfahrzeuge der BR 112.1 beheimatet, diese tragen dann als Heimatwerk die
neue Anschrift "Berlin". Ebenfalls
umbenannt wird das Werk Saarbrücken Ost (BR 181) in "Saarbrücken".
Begründet wird diese Maßnahme mit einer besseren internen Unterscheidung
zu den Werken von DB Regio und DB Cargo.
Auch im Jahr 2002 kann DB Regio Berlin/Brandenburg noch nicht ganz auf die Triebwagen der BR 772 verzichten. So kam z.B. am 25. März 2002 fast ganztägig ein Triebwagen mit Steuerwagen auf der RB25 zum Einsatz. Vorausgegangen war ein Unfall des GTW 2/6 646 026 in der Lokeinsatzstelle Berlin-Lichtenberg, dieser war dort mit dem Triebgestell entgleist.
Seit Anfang April 2002 werden im CNL-Zugpaar "Berliner" 478 / 479 je ein rollstuhlgerechter Liegewagen eingesetzt.
Seit 01. März 2002
verkehrt die Connex (Connex Regio Bahn GmbH) mit täglich einem
Fernverkehrszugpaar auf der Strecke Gera - Berlin (Lichtenberg)- Rostock. Das Zugpaar
X
80214 und
X 80215
wird zunächst befristet bis 15. Dezember
2002, also bis zum kommenden
großen Fahrplanwechsel verkehren, danach
wird je nach Resonanz eine Ausweitung des Angebotes, auch auf andere Verbindungen,
angestrebt. Angedacht sind z.B. Verbindungen auf den Strecken Berlin - Rügen,
Berlin - Zittau, Dresden - Ruhrgebiet und Ruhrgebiet - (Harz) - Hannover -
Berlin. Dieses sind bzw. waren zum überwiegenden Teil ehemalige IR-Linien,
deren Betrieb die DBAG aufgegeben hatte und dann als Ausgleich auf RE-, RB-,
SE-Angebote umgestellt hatte. Bekanntlich will ja die DBAG zum Jahreswechsel
das IR-Zugangebot gänzlich einstellen und sich im Fernverkehr gänzlich auf
ICE- und IC/EC-Züge konzentrieren.
Zum Einsatz kommt werktags zwei und Samstag / Sonntag ein zweiteilige(r)
Triebwagen der Bauart Talent der
Ostmecklenburgischen Eisenbahn (OME). Als Kürzel und Erkennungszeichen
wurde für den InterConnex ein blaues "X" (RAL 5002) gewählt. Der
Fahrkartenverkauf erfolgt vorzugsweise im Zug, über Reisebüros bzw. über das Internet.
Zu
den Fahrzeiten hier klicken.
Die Prignitzer Eisenbahngesellschaft (PEG) setzt seit Mitte Januar 2002 einen Triebwagen der Bauart "Talent" ein. Hierbei handelt es sich um den Prototyp dieser Baureihe, der für ca. 2 Millionen € gebraucht gekauft und zu Testzwecken auf Planzenölbetrieb umgerüstet wurde.
Die Bauarbeiten zur Verlängerung des Behelfsbahnsteiges (um 40m) im Bahnhof Erkner sind seit dem 08. Februar 2002 abgeschlossen. Dadurch ist es nun möglich, die RE1-Züge in der Relation Frankfurt/O. - Berlin - Magdeburg um jeweils 1 Wagen auf nunmehr 5 klimatisierte Doppelstockwagen zu verlängern. In der Relation Eisenhüttenstadt - Berlin - Brandenburg bleibt es bis auf weiteres bei einer Zugbildung von 4 klimatisierten Doppelstockwagen.
Bauarbeiten bei der Berliner S-Bahn GmbH.: Wegen Sanierung des tiefliegenden S-Bahnsteiges im Bf. Berlin-Friedrichstraße (Nord-Süd-Bahn) kommt es bei der S2, S25, S26 zu erheblichen Verkehrseinschränkungen ab Mitte Juni bis voraussichtlich Ende Oktober 2002. Zwischen den S-Bahnhöfen Nordbahnhof und Potsdamer Platz wird in diesem Zeitraum der Zugverkehr eingestellt und Eratzverkehr mit Bussen bzw. der U6 der BVG eingerichtet.
Mittlerweile gibt es auch wieder Neuigkeiten über den Lehrter Bahnhof zu berichten: Am 01.02.2002 begann die Montage des Glasdaches der Ost-Westhalle des neuen Lehrter Bahnhofes. Entgegen den ursprünglichen Planungen mißt die Halle nun noch 410m, das sind 20m weniger als geplant. Als Begründung wurden u.a. Kosteneinsparungen und der Fertigstellungstermin im Jahr 2006 (Fußballweltmeisterschaft!) genannt.
Nachtrag zu den Werkschließungen: Für die meißten der von der Schließung bedrohten Ausbesserungswerke konnte in Zwischenzeit eine Lösung gefunden werden. Im Werk München-Neuaubing wird lediglich die schwere Instandhaltung geschlossen, die Elektronikstandsetzung wird als Werkstatt fortgeführt. Die Siemens AG wird das Werk Nürnberg übernehmen. Ebenfalls ohne zukünftige DB-Beteiligung wird das Werk Opladen. Für das Werk Stendal wird ein Joint Venture mit der Bahnindustrie angestrebt, gleiches gilt auch für das Werk Neustrelitz. Auch die Zukunft des Werkes Leipzig-Engelsdorf scheint gesichert. Die DBAG und die LRS (Leipzig Rail Service GmbH) haben einen entsprechenden Kaufvertrag unterzeichnet. Damit wird das Werk mit Wirkung vom 01.01.2002 an die Investoren übergehen. Nahezu allen dort Beschäftigten konnte entweder im Werk selber bzw. in neue Beschäftigungsverhältnisse vermittelt werden. Die LRS wird sich am Standort Leipzig u.a. mit der Instandhaltung, Revision, Modernisierung und Neubau von Schienenfahrzeugen befassen.
Für den von der Stillegung bedrohten Waggonbau Ammendorf wurde ein Sanierungskonzept entwickelt, für den renommierten ostdeutschen Drehgestellhersteller Waggonbau Vetschau sind die Verhandlungen mit dem kanadischem Mutterkonzern Bombardier mittlerweile ebenfalls abgeschlossen worden. Hier sind die Arbeitsplätze zunächst bis zum Jahr 2006 gesichert, über einen Verkauf des Werkes mit gegenwärtig mit einigen Interessenten verhandelt.
Neues zum "Schönes-Wochenende-Ticket": Dieses Angebot wird nun doch über den 30. März 2002 hinaus verlängert, aber wie bereits angekündigt zu einem erhöhten Preis.
Neue Lok für den Nahverkehr - BR 146. Zwar noch nicht in den neuen Bundesländern zu sehen, sondern nur in den Regionalbereichen Baden-Rheinland Pfalz, Saarland-Westpfalz und Rhein-Mosel hat diese Baureihe ihre erste Bewährungsprobe bestanden. Seit September 2001 sind die ersten Triebfahrzeuge dieser BR im Einsatz, bislang wurden 31 Maschinen in Betrieb genommen. Diese Baureihe soll zukünftig die BR 145 ersetzen, die dann an DB Cargo zurückgegeben werden soll. Von der technischen Ausrüstung entspricht dei BR 146 9im Großen und Ganzen der BR 145, darf jedoch vorerst auf Grund geänderter Drehgestellkonstruktionen vorerst statt der zulässigen 160Km/h Höchstgeschwindigkeit nur mit 140 Km/h fahren. Geändert wurden im Bezug auf die BR 145 auch die Führerstandseinrichtung und die Maschinenraumeinrichtung, diese entsprechen in Grundzügen denen der BR 185.
Der Bund will zukünftig die Zuschüsse nach Zeitungsberichten für den Regionalverkehr von 6,75 auf 6,54 Milliarden € senken. Dieses würde allein für die Region Berlin-Brandenburg allein einen Minusbetrag von ca. 20 Millionen € ausmachen, das entspricht umgerechnet 2 Millionen Zugkilometer (5% der bisherigen Verkehrsleistungen). Werden die Kürzungspläne in die Tat umgesetzt, steht zu befürchten, das besonders in den Tagesrandlagen das Zugangebot ausgedünnt wird und unter Umständen auch komplette Strecken stillgelegt werden könnten. Auch die Regionalisierung von einzelnen Netzen wäre stark gefährdet.
Das Betriebswerk Dortmund wird das 5. ICE-Bw. Hier sollen zukünftig die Triebzüge der BR 403 beheimatet werden.
Am 08. Januar 2002 wurde im ICE-Bw Berlin-Rummelsburg2 (BRGBT) feierlich die neue Triebwagenhalle dem Betrieb übergeben. Der Erweiterungsbau umfaßt 3 aufgeständerte Gleise, damit umfaßt die Triebwagenhalle nunmehr 5 Hallengleise. Dieser Neubau war eigentlich schon bei der ursprünglichen Projektierung des ICE-Bws vorgesehen, wurde jedoch aus Kostengründen zunächst zurückgestellt. Im Bw BRGBT sind alle Triebzüge der BR 402 beheimatet.
Die Baureihe 114 (ex. BR 112.0) ist mit Wirkung vom 01.01.2002 nun auch tagebuchmäßig zu DB Regio übergegangen. Bisher waren die Loks noch bei DB Reise & Touristik verwaltet worden. Alle Triebfahrzeuge der BR 114 sind wie bisher in Cottbus beheimatet.
Neue durchgehende Zugverbindung von Berlin zur Insel Usedom. Seit Mitte Dezember 2001 verkehrt an den Wochenenden ein durchgehendes Zugpaar 2010/2011 zwischen Berlin-Ostbahnhof und dem Seebad Heringsdorf auf Usedom. Eingesetzt werden im Auftrag von DB R&T dreiteilige Nahverkehrstriebwagen der BR 624.
Nach einem Artikel in der "Berliner Zeitung" hat der Fahrgastverband Pro Bahn hat die Einführung eines zusätzlichen Wochenendtickets angeregt, "Es sollte nur für eine Person gelten und preiswerter sein als das bestehende Ticket". Bekanntlich können mit dem "Schönes-Wochenende-Ticket" bis zu fünf Erwachsene an einem Samstag oder Sonntag Nahverkehrszüge in ganz Deutschland benutzen. Die Bahn will den Preis von bisher 21 € auf 28 € erhöhen, dieses wird jedoch von der Mehrheit der Bundesländer bislang abgelehnt. Es steht zu befürchten, dass daraufhin dieses kostengünstige Nahverkehrsangebot zum 1. April 2002 gänzlich von der Bildfläche verschwinden wird.
WarnemündeExpress - Verkehrszeitraum erneut verlängert. Der Entlastungszug der RE-Linie RE5 (Stralsund / Rostock Hbf - Berlin - Hoyerswerda / Elsterwerda) verkehrt nunmehr bis zum nächsten Fahrplanwechsel der DBAG s zum 14.12.2002. Der "WarnemündeExpress" fährt jeweils samstags und sonntags von Berlin Ostbahnhof ab 8.28 Uhr mit Halt in Berlin Zoologischer Garten, Berlin-Spandau, Oranienburg, Fürstenberg (Havel), Waren (Müritz) und Rostock Hbf bis Warnemünde. Die Rückfahrt erfolgt in Warnemünde um 17.48 Uhr. Es gelten alle Angebote des Nah- und Fernverkehrs (u.a. auch das Schönes-Wochenende-Ticket) sowie der VBB-Tarif zwischen Berlin und Fürstenberg (Havel). Eine Fahrradmitnahme ist hier ebenfalls möglich.
Die Ostmecklenburgische Eisenbahn GmbH (OME) möchte im Frühjahr 2002 in den Fernverkehr auf der Strecke Berlin <-> Rostock einsteigen. Zudem warte man auf die Genehmigung für eine Verbindung nach Malmö ab Dezember 2002.
Die
Verbandsversammlung des Zweckverbandes ÖPNV Lausitz-Spreewald (ZÖLS)
hat die Einführung des VBB-Tarifes beschlossen. Damit wurden die Voraussetzungen dafür
geschaffen, dass ab 01. August 2002 auch die Lausitzer Fahrgäste
den öffentlichen Nahverkehrs in Berlin und Brandenburg mit einem
Ticket nutzen können.
Der Beschluss zur Einführung des VBB-Tarifs wurde vorbehaltlich
einer endgültigen Klärung der offenen Finanzierungsfragen im
Januar 2002 gefällt.
Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat die Vergabe von Verkehrsleistungen auf vier Regionalbahnstrecken bundesweit für den Zeitraum September 2004 bis 2014 ausgeschrieben. Betroffen davon sind folgende Strecken: RB 25 (Berlin-Lichtenberg - Werneuchen / Tiefensee), RB 36 (Berlin-Lichtenberg - Königswusterhausen - Beeskow - Frankfurt/O.), RB 60 (Berlin-Lichtenberg - Eberswalde - Bad Freienwalde - Wriezen - Frankfurt/O.) und RB 63 (Eberswalde - Templin). Dieses Netz entspricht etwa 10% des SPNV im Land Brandenburg.
Ab Mitte Januar 2002 soll die Sanierung des Bahnhofes Frankfurt/Oder fortgesetzt werden. Der Fertigstellungstermin wurde auf Mai 2003 festgesetzt, zu diesem Zeitpunkt feiert die Stadt Frankfurt/O. ihr 750jähiges Jubiläum. Neugebaut werden sollen u.a. alle Bahnsteige, neue Treppen zu den Tunneln und behindertengerechte Aufzüge zu den Bahnsteigen.
Entgegen der Meldung von 31. Juni 2001 werden nun anscheinend doch vorerst nicht alle Reisezugwagen der BA Bm235 ausgemustert. Kürzlich erhielten die ersten Fahrzeuge dieser Bauart im Aw Neumünster eine neue Außenlackierung gemäß dem neuen Farbschema von DB Reise & Touristik.
Auch in diesem Jahr wird in einigen ICE's eine kostenlose Skibeförderung angeboten, dazu wurden ein Abteil im Wagen 5 für den Skitransport umgerüstet. Dieses Angebot gilt für folgende Züge: ICE 73 (Kiel - Interlaken, jeweils Freitag bis Sonntag), ICE 72 (Interlaken - Hamburg Altona, jeweils Samstag bis Monat), ICE 91/90 (Hamburg Altona - Wien bzw. Wien - Hamburg Altona, täglich), ICE 585/588 (Hamburg Altona - Garmisch-Partenkirchen bzw. Garmisch-Partenkirchen, Samstag).
Ab der zweiten Jahreshälfte 2002 wird das Programm "rauchfreier Bahnhof" auf nunmehr 63 Bahnhöfe bundesweit ausgeweitet. Hier wird das Rauchen nur noch in extra dafür ausgewiesenen Bereichen der Gastronomie, und den DB Lounges gestattet sein. In Berlin sind davon die Bahnhöfe Berlin-Ostbahnhof, Berlin-Zoologischer Garten und Berlin-Lichtenberg betroffen.
Aktuelles von der Niederbarnimer Eisenbahn AG (NEB) RB27: Nachdem die NEB bereits die Strecke Basdorf - Berlin-Karow von der DBAG übernommen hat, steht jetzt eine weitere Verlängerung der Strecke nach Schmargendorf im Jahre 2002 ins Haus. Perspektivisch soll die Regionalbahn bis nach Berlin-Gesundbrunnen verlängert werden.
Der erste und bisher einzige Privat-Fernreisezug schreibt laut Zeitungsberichten schwarze Zahlen. Als EN 110 / 111 verkehrt dieser Zug 3x wöchentlich als Malmö-Express zwischen Berlin - Malmö unter dem Logo der Eisenbahnbetriebsgesellschaft (EBG). Als Tochterunternehmen der Westfälischen Allmetallbahn wurde dieser Zugverkehr gemeinsam mit der Schwedischen Staatsbahn SJ im Sommer 2001 aufgenommen, nachdem die DBAG das bisherige auf dieser Linie verkehrende Zugpaar D318 / D319 ersatzlos gestrichen hatte, weil es angeblich nicht profitabel zu betreiben sei. Seit der Privatisierung wird jedoch die Auslastung des Zugpaares in den Sommermonaten nahe 100% und derzeit mit durchschnittlich 70% Auslastung seitens der Betreibergesellschaft angegeben.
Die Inbetriebnahme des Prestigeobjektes der DBAG in der Bundeshauptstadt, der Bf. Lehrter Bahnhof verzögert sich erheblich, nicht nur bedingt durch den Wassereinbruch bei den Tunnelbohrungen unterhalb der Spree. Geplant war die Einweihung ursprünglich im Jahre 2006, nun ist das Jahr 2009! im Gespräch. Zudem wird das Projekt auch erheblich teurer, gebaut sollte der Bf. für 500 Millionen DM werden, mittlerweile hat sich die Investitionssumme um das Doppelte auf 1 Milliarde DM erhöht.
Nachdem bekanntlich das Projekt der Magnetschnellbahnverbindung zwischen Berlin und Hamburg gescheitert ist, wird jetzt die Strecke Berlin - Hamburg (über Wittenberge) auf eine Höchstgeschwindigkeit von 230 Km/h ausgebaut.
Bekanntlich
verkehrt bereits seit dem 24. September 2000
das Zugpaar D 318 /319 nicht mehr, weil
die DBAG die Zugverbindung zwischen Berlin und Malmö (über Saßnitz /
Trelleborg) für nicht wirtschaftlich hielt. Seit dieser Zeit verkehrt neu EN
110 / 111 zwischen Berlin-Zoologischer Garten und Malmö im Auftrag der SJ und der
Reederei Scanlines, betrieben wird dieser Zug von der Georg
Verkehrsorganisation GmbH. mit Sitz in Frankfurt / M. Dieses Zugpaar war der erste in Deutschland privat betriebene Fernverkehrszug und
wurde bisher aus je einem Schlafwagen und einem Liegewagen der Slowakischen
Eisenbahn gebildet. Als Triebfahrzeug kommt in der Regel die WAB 109-2 (ex
DR BR 211 / DBAG BR 109) zum
Einsatz. Aktuell: Seit Anfang November 2001
werden anstelle der Schlaf- und Liegewagen der CD modernere Liege- und Schlafwagen der
SJ eingesetzt. Zuvor mußten diese Fahrzeuge, welche ein größeres Lichtraumprofil als die deutschen Fahrzeuge
besitzen einige Testfahrten zwischen Berlin und Saßnitz / Mukran
absolvieren um die gesonderte Zulassung durch das EBA (Eisenbahnbundesamt)
zu erhalten. Derzeitige verkehren die Züge aus Richtung Malmö über Berlin-Hohenschönhausen
nach Berlin-Lichtenberg endet und in der Gegenrichtung beginnen die Züge in
Berlin-Lichtenberg und verkehren über Flughafen Berlin-Schönefeld -
Berlin-Hohenschönhausen (Anschlußaufnahme von Reisenden aus Berlin) nach Malmö. Eine
Änderung der Linienführung wieder über die Berliner Stadtbahn
(Berlin-Ostbahnhof - Berlin-Zoologischer Garten) ist angedacht, bedarf jedoch
der Zustimmung des EBA.
Ab dem Jahr 2002 wird die Strecke Berlin - Rostock bzw. Stralsund auf eine Höchstgeschwindigkeit von bisher 120 Km/h auf 160 Km/h ausgebaut.
Gegenwärtig gibt es Verhandlungen über die Bestellung von 53 neuen Doppelstockwagen für DB-Regio Berlin/Brandenburg. Diese sind notwendig um auch die auch zukünftig zu erwartenden Fahrgastströme mit dem gewohnten Komfort bewältigen zu können. Die Bestellung der Fahrzeuge wird eine Investition von ca. 110 Millionen DM erfordern.
Voraussichtlich ab Juli 2002 wird der Betriebshof Berlin-Ostbahnhof vom bisherigen Standort an der Mühlenstraße (in unmittelbarer Nähe des Bf Berlin-Ostbahnhof) aufgegeben, geplant ist die Verlegung ins Bw BRGB1. Neu ist die Beheimatung von Triebfahrzeugen in Berlin-Rummelsburg allerdings nicht, denn hier befand sich u.a. das Triebwagen-Bahnbetriebswerk (T-Bw) Berlin-Karlshorst (auf dem Gelände der jetzigen großen Wagenhalle), im T-Bw waren beispielsweise die VT 75 (BR 175) beheimatet. Des weiteren war auf dem Gelände in unmittelbarer Nachbarschaft auch das Bw Berlin-Rummelsburg angesiedelt, hier waren zu Dampflokzeiten Rangierlokomotiven der BR 93 beheimatet, und es diente auch als Wende-Bw und Einsatzstelle für die Schnellzugdampfloks der BR 01 und 03, welche im Interzonenverkehr eingesetzt wurden. Auf dem Gelände des derzeitigen Betriebshofes soll später einmal eine Eissporthalle errichtet werden.
Der erste und bisher einzige Privat-Fernreisezug schreibt laut Zeitungsberichten schwarze Zahlen. Als EN 110 / 111 verkehrt dieser Zug 3x wöchentlich als Malmö-Express zwischen Berlin - Malmö unter dem Logo der Eisenbahnbetriebsgesellschaft (EBG). Als Tochterunternehmen der Westfälischen Allmetallbahn wurde dieser Zugverkehr gemeinsam mit der Schwedischen Staatsbahn SJ im Sommer 2001 aufgenommen, nachdem die DBAG das bisherige auf dieser Linie verkehrende Zugpaar D318 / D319 ersatzlos gestrichen hatte, weil es angeblich nicht provitabel zu betreiben sei. Seit der Privatisierung wird jedoch die Auslastung des Zugpaares in den Sommermonaten nahe 100% und derzeit mit duchschnittlich 70% Auslastung seitens der Betreibergesellschaft angegeben.
Höhere Fahrpreise im VBB ab 1. August 2002 geplant: Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wollen zu diesem Zeitpunkt ihre Tarifstruktur ändern. Besonders stark erhöht werden wird wohl nach den bisherigen Planungen der Preis für den Einzelfahrschein im Tarifbereich ABC (geplant sind 2,60 €), das entspricht einem Preis in DM von umgerechnet 5,09 DM), der Preis des Einzelfahrscheins im Tarifbereich Ab bleibt voraussichtlich in der bisherigen Höhe bestehen. Verteuern werden sich wohl auch die Preise für die Schülertickets, Monatskarten. Zustimmen muß hier jedoch noch das Aufsichtsgremium und der Berliner Senat, sowie die beteiligten Verkehrsunternehmen. Die Deutsche Bahn, sowie die Berliner S-Bahn GmbH lehnen diese Preiserhöhung derzeitig jedoch ab.
Die Inbetriebnahme des Prestigeobjektes der DBAG in der Bundeshauptstadt, der Bf. Lehrter Bahnhof verzögert sich erheblich, nicht nur bedingt durch den Wassereinbruch bei den Tunnelbohrungen unterhalb der Spree. Geplant war die Einweihung ursprünglich im Jahre 2006, nun ist das Jahr 2009! im Gespräch. Zudem wird das Projekt auch erheblich teurer, gebaut sollte der Bf. für 500 Millionen DM werden, mittlerweile hat sich die Investitionssumme um das Doppelte auf 1 Milliarde DM erhöht.
Nachdem bekanntlich das Projekt der Magnetschnellbahnverbindung zwischen Berlin und Hamburg gescheitert ist, wird jetzt die Strecke Berlin - Hamburg (über Wittenberge) auf eine Höchstgeschwindigkeit von 230 Km/h ausgebaut.
Eine Wiedereinführung der Kleingruppenkarte im Tarifbereich ABC Berlin ist von der S-Bahn Berlin GmbH. angeregt worden.
Bekanntlich verkehrt bereits seit dem 24. September 2000 das Zugpaar D 318 /319 nicht mehr, weil die DBAG die Zugverbindung zwischen Berlin und Malmö (über Sassnitz / Trelleborg) für nicht wirtschaftlich hielt. Seit dieser Zeit verkehrt neu EN 110 / 111 zwischen Berlin-Zoologischer Garten und Malmö im Auftrag der SJ und der Reederei Scanlines, betrieben wird dieser Zug von der Georg Verkehrsorganisation GmbH. mit Sitz in Frankfurt / M. Dieses Zugpaar war der erste in Deutschland privat betriebene Fernverkehrszug und wurde bisher aus je einem Schlafwagen und einem Liegewagen der Slowakischen Eisenbahn gebildet. Als Triebfahrzeug kommt in der Regel die WAB 109-2 (ex DR BR 211 / DBAG BR 109) zum Einsatz. Aktuell: Seit Anfang November 2001 werden anstelle der Schlaf- und Liegewagen der CD modernere Liege- und Schlafwagen der SJ eingesetzt. Zuvor mußten diese Fahrzeuge, welche ein größeres Lichtraumprofil als die deutschen Fahrzeuge besitzen einige Testfahrten zwischen Berlin und Saßnitz / Mukran absolvieren um die gesonderte Zulassung durch das EBA (Eisenbahnbundesamt) zu erhalten. Derzeitige verkehren die Züge aus Richtung Malmö über Berlin-Hohenschönhausen nach Berlin-Lichtenberg endet und in der Gegenrichtung beginnen die Züge in Berlin-Lichtenberg und verkehren über Flughafen Berlin-Schönefeld - Berlin-Hohenschönhausen (Anschlußaufnahme von Reisenden aus Berlin) nach Malmö. Eine Änderung der Linienführung wieder über die Berliner Stadtbahn (Berlin-Ostbahnhof - Berlin-Zoolgischer Garten) ist angedacht, bedarf jedoch der Zustimmung des EBA.
Seit dem 16. Oktober 2001 wurde eine neue Produktbezeichnung bei DB Reise&Touristik und der PKP eingeführt: So verkehren alle EC der Linie Berlin - Warschau mit der Bezeichnung "Berlin-Warszawa-Express". Erkennbar sind diese Züge an einem neuen Außendesign (Lichtgrau mit blau/violetten Zierstreifen und der Anschrift "Berlin-Warszawa-Express"). Die Zugbildung besteht einheitlich aus je einem klimatisierten 1.Klassewagen (Avmz 111.1) und einem Speisewagen (ARmz 211.1), gestellt durch die DBAG, sowie je 4 klimatisierte 2.Klassewagen der PKP. Die Umlackierung der benötigten Fahrzeuge ist im vollen Gange. Benötigt werden insgesamt 6 Züge, wobei immer ein Zug in Reserve stehen soll. Für diese Züge wurde auch ein gesondertes Preismodell entwickelt, welches um ca. 1/3 unter der bisherigen Tarifstruktur dieser Linie liegt. Es ist angedacht, bei Annahme dieses Angebotes, weitere Zugpaare auf dieser Relation verkehren zu lassen.
Ab dem Jahr 2002 wird die Strecke Berlin - Rostock bzw. Stralsund auf eine Höchstgeschwindigkeit von bisher 120 Km/h auf 160 Km/h ausgebaut.
Gegenwärtig gibt es Verhandlungen über die Bestellung von 53 neuen Doppelstockwagen für DB-Regio Berlin/Brandenburg. Diese sind notwendig um auch die auch zukünftig zu erwartenden Fahrgastströme mit dem gewohnten Komfort bewältigen zu können. Die Bestellung der Fahrzeuge wird eine Investition von ca. 110 Millionen DM erfordern.
Änderungen im Zugverkehr von und nach Berlin seit 30. September 2001: Unter anderem gibt es seitdem wieder 2 durchgehende Zugpaare zwischen Berlin und Zittau. Diese Züge beginnen bereits in Rathenow und fahren über Berlin und Cottbus nach Zittau, die Reisezeit beträgt ab Berlin ca. 4 Stunden. Eingesetzt werden moderne Wagen des Regionalverkehrs. Es gelten alle Tickets des Nahverkehrs einschließlich des "Schönes Wochenend-Ticket". In Rathenow besteht Anschluß von und nach Stendal. Der Warnemünde-Express verkehrt verlängert bis zum 4. November 2001. Verlängert wird auch der Zuglauf des D 448/449, dieser beginnt/endet nun neu in Potsdam Hbf, beide Züge sind zwischen Potsdam und Forst mit Fahrscheinen des Nahverkehrs nutzbar, ausgenommen ist das "Schönes-Wochenend-Ticket".
Voraussichtlich ab Juli 2002 wird der Betriebshof Berlin-Ostbahnhof vom bisherigen Standort an der Mühlenstraße (in unmittelbarer Nähe des Bf Berlin-Ostbahnhof) aufgegeben, geplant ist die Verlegung ins Bw BRGB1. Neu ist die Beheimatung von Triebfahrzeugen in Berlin-Rummelsburg allerdings nicht, denn hier befand sich u.a. das Triebwagen-Bahnbetriebswerk (T-Bw) Berlin-Karlshorst (auf dem Gelände der jetzigen großen Wagenhalle), im T-Bw waren beispielsweise die VT 75 (BR 175) beheimatet. Desweiteren war auf dem Gelände in unmittelbarer Nachbarschaft auch das Bw Berlin-Rummelsburg angesiedelt, hier waren zu Dampflokzeiten Rangierlokomotiven der BR 93 beheimatet, und es diente auch als Wende-Bw und Einsatzstelle für die Schnellzugdampfloks der BR 01 und 03, welche im Interzonenverkehr eingesetzt wurden. Auf dem Gelände des derzeitigen Betriebshofes soll später einmal eine Eissporthalle errichtet werden.
Derzeitig werden im Bahnbetriebswerk BRGB1 umfangreiche Modernisierungsarbeiten durchgeführt bzw. sind für die nahe Zukunft in Vorbereitung. So werden u.a. mehrere Seitenarbeitsgruben für die Lokomotivinstandhaltung gebaut, die Nachrüstung einiger Gleise der Wagenhalle und deren Vorfeld mit einer Fahrleitung, sowie der Abriß und anschließender Neubau einer Außenreinigungsanlage für Reisezugwagen und Lokomotiven.
Aufgrund der relativ schlechten Laufruhe der Drehgestellbauart LD 730 im hohen Geschwindigkeitsbereich (über 160 Km/h) ist geplant, bei den Großraumwagen der BA 292.0 im Zuge der Modernisierung auch ein Drehgestelltausch vorzunehmen. Damit würden dann diese 30 Fahrzeuge der Bauart 291.1-6 weiter angeglichen. Ob dann auch gleich die Bauartnummer geändert wird, ist noch offen.
Ausmusterung von Reisezugwagen: Nachdem zum 31. Juni 2001 bereits eine größere Ausmusterung von Reisezugwagen anstand, ist die nächste Ausmusterungswelle beginnend ab November 2001 schon in Sicht, betroffen ist diesmal die Bauart Bm 235. In Absehbarer Zeit sollen alle Bm 235 abgestellt werden. Zahlreiche Fahrzeuge dieser BA wurden bereits zerlegt bzw. an andere Eisenbahnunternehmen, z.B. an die NS und die Eisenbahntours GmbH. (EfW) verkauft. Ebenfalls großteils ausgemustert ist die BA 234. Auch von den bereits ausgemusterten Bauarten Bom(z) 280.0/1, 285.0 wurden zahlreiche Fahrzeuge bereits zerlegt oder z.B. an die Kroatische und Bulgarische Eisenbahn verkauft.
Kleiner Fahrplanwechsel beim Verkehrsverbund Berlin/Brandenburg am 17. September 2001. Bei der Berliner S-Bahn GmbH kam es auf einigen Linien zu umfangreichen Angebotsänderungen und Änderungen der Linienführung. Verbesserungen gibt es u.a. im duchgehenden Nachtverkehr an den Wochenenden und Feiertagen.
Kürzlich wurden erste Testfahrten mit einer Draisine auf dem derzeitig stillgelegten Abschnitt Tiefensee - Wriezen (Berlin-Ahrensfelde - Wriezen - RB 25) durchgeführt. Geplant ist, auf diesem 22 Km langem Abschnitt, vorbehaltlich der Zustimmung der DB-Netz, nach dem Vorbild der ersten im Sommer 1997 eröffneten Draisinenstrecke zwischen Fürstenberg (Havel) und Templin auch hier einen Draisinenbetrieb ab 2002, spätestens 2003 anzubieten. Die jüngste Strecke in Berlin-Brandenburg mit ebenfalls 22 Km Streckenlänge wurde im März 2001 auf der stillgelegten Strecke Töpchin - Mittenwalde eröffnet. Für ein weiteres Projekt (Angermünde - Bad Freienwalde) gibt es jedoch noch keine positiven Aussichten.
01. Juli 2001 Die Niederbarnimer Eisenbahn AG (NEB) erwirbt von der DBAG den Streckenabschnitt Berlin-Karow - Abzweig Schönwalde RB 27. Zukünftig wird die Heidekautbahn durch neue Fahrzeuge (GTW 2/6) und eine neue Linienführung weiter aufgewertet: In Abstimmung mit DB Regio verbindet zukünftig eine Linie im Halbstundentakt Berlin-Gesundbrunnen über Basdorf und Wandlitz und weiter im Stundentakt mit Groß Schönebeck, und eine Linie fährt stündlich von Berlin-Lichtenberg über Karow - Basdorf nach Wensickendorf.
Werkschließungen bei der DB: Um die Instandsetzungskapazitäten (Revisionen, Hauptinstandsetzungen, schwere Instandsetzungen) dem künftigen Bedarf anzupassen, sind bis zum Jahre 2003 die Schließung von 8 Ausbesserungsswerken (AW) notwendig. Betroffen sind hiervon die Werke München Neuaubing Ende 2001 (Reisezugwagen des Fernverkehrs) und Delitzsch Ende 2002 (Reisezugwagen des Nahverkehrs), deren Leistungen werden von den Werken Neumünster (Fernverkehr) und Wittenberge (Nahverkehr) übernommen. Bei der Instandhaltung der elektischen Treibwagen und ICE ist das Werk Nürnberg im Jahre 2003 betroffen, deren Leistungen werden die Werke Krefeld (ICE und elektr. Triebwagen) und Kassel (Dieseltriebwagen) übernehmen. Die schwere Instandsetzung der Ellok's wird zukünftig im Werk Dessau zusammengefaßt, das Werk Opladen wird im Jahr 2003 geschlossen. Diesellok's werden zukünftig in Cottbus und Bremen eine Revision erhalten, das Werk Chemnitz wird zukünftig entfallen. Die Güterwageninstandsetzung wird in den Werken Paderborn und Eberswalde vorgenommen, die Werke Leipzig-Engelsdorf (2001) und Zwickau (2003) werden geschlossen. In der Planung ist ebenfalls, das Bahnbetriebswerk Neustrelitz zum Jahresende 2001 zu schließen.
Die DB investiert in den kommenden Jahren in Mecklenburg-Vorpommern erhebliche Summen in das vorhandene Schienennetz, schwerpunktmäßig werden damit Oberbausanierungen, der Bau neuer ESTW (elektronische Stellwerke) finanziert: So u.a. auf den Strecken Berlin - Rostock, Berlin - Stralsund (Bau von ESTW und Beseitigung zahlreicher Langsamfahrstellen), Wiederinbetriebnahme der Strecke Rövershagen - Graaal Müritz, Sanierung des Regionalnetzes Südmecklenburg - Schwerin.
Neues zum Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB): Voraussichtlich ab 01. August 2002 werden auch die Verkehrsbetriebe Cottbus und die die 3 südlichen Brandenburger Landkreise Elbe-Elster, Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz nach entsprechenden Verhandlungen in den VBB aufgenommen.
Kurzfristig wurde auf der RE 5 ein neues Zugpaar jeweils Samstag und Sonntag eingelegt. Dieses fährt als "Warnemünde-Express" zwischen Berlin-Ostbahnhof und Warnemünde, das "Schönes Wochenend-Ticket" und "Ostsee-Ticket" sind gültig. Durch zusätzliche Sitz-/Gepäckwagen ist dieses Angebot besonders für die Fahrradmitnahme geeignet.
Mit Beginn des neuen Fahrplanabschnittes am 10. Juni 2001 verkürzte sich die Reisezeit zwischen Berlin und Hamburg auf nur noch 2:09 Stunden, zusätzlich werden weitere lokbespannte IC-Züge auf ICE umgestellt, es verkehren somit 7 ICE-Zugpaare im 2-Stundentakt, ergänzt durch klassische IC-Züge der IC-Linie 7 (Prag - Dresden - Berlin - Hamburg - Westerland). Desweiteren wird die Strecke Berlin - Hamburg auf nunmehr 230 Km/h bis zum Jahr 2004 ausgebaut, nach Abschluß der Baumaßnahmen wird sich dann die Reisezeit auf ca. 1:35 h verringern. Um ca. 10 Minuten wird sich nach Abschluß der Bauarbeiten die Fahrzeit zwischen Berlin und Leipzig verkürzen (1:34 h)
Mit Wirkung vom 10. Juni 2001 ist das Brandenburg-Ticket und das Fahrrad-Ticket auch bei der Berliner S-Bahn GmbH gültig.
Neues vom ICE-Bw BRGB2: Gegenwärtig wird das ICE-Bw, in dem seit Anfang Juli 2000 die gesamte ICE2-Flotte beheimatet ist, umfassend erweitert. U.a. wird eine Option eingelöst: So wird gegenwärtig die Wartungshalle um 2 weitere Untersuchungsgleise (Richtfest in wenigen Tagen) und die Abstellanlage im Bereich Berlin-Karlshorst um 5 Gleise erweitert (fertig). Dafür mußte zuvor die alte UFD (Unterflurradsatzdrehbank) abgerissen und an neuer Stelle wieder aufgebaut werden.
Seit 10. Juni 2001 ist auf Weisung des Eisenbahnbundesamtes die RB 52 (Brandenburg - Belzig) wieder der Zugverkehr aufgenommen worden. Vorausgegangen sind Oberbausanierungsarbeiten, für die nach Expertenschätzungen hätten lediglich 100 000DM aufgewendet werden müssen. Entsprechend der Bestellung durch das Land Brandenburg ist die DB bis zum Jahr 2004 verpflichtet, diese Strecke betriebsfähig zu halten.
Ab 10. Juni 2001 führt DB Regio in Berlin-Brandenburg ein neues Produkt ein: Die RE-Linien 1, 2 und 5 (nur Rostock - Elsterwerda!) werden zu IRE (InterRegioExpress) hochgestuft und verkehren mit klimatisierten Doppelstockwagen und einer Höchstgeschwindigkeit von 160 Km/h. Abweichend davon werden auf der RE5 (Rostock - Elsterwerda) Zugarnituren mit Steuerwagen der BA 760, SnackPointwagen (Bpmbk 291.8) und 2 Bimz (ehem. IR-Wagen) einegesetzt. Alle Fahrzeuge wurden zuvor im AW Wittenberge in Nahverkehrsrot umlackiert. Beheimat sind letztere Zuggarnituren leihweise in Rostock.
Am 12. Mai 2001
wurde bei der Berliner S-Bahn GmbH. der 300 Viertelzug der Baureihe 841 in
Betrieb genommen. Weitere 200 Viertelzüge dieser Baureihe werden bis zum
Jahr 2004 geliefert. Vorgesehen ist in naher Zukunft der Einsatz der BR 481
zunächst auf der
,
wo diese die Altbauzüge der Baureihe 477 ablösen werden. Geplant ist auch
der Einsatz auf der
.
Seit 1. März 2001 gilt bei allen Verkehrsmitteln im Bereich des VBB ein genereller Leinen- und Maulkorbzwang für Hunde, ausgenommen sind vom Maulkorbzwang lediglich Hunde, die nur eine Größe von Katzen erreichen. Völlig von der Beförderung ausgeschlossen sind seit diesem Zeitpunkt Hunde, die der Kampfhundeverordnung der Bundesländer Berlin und Brandenburg unterliegen. Dabei ist zu beachten, dass in Brandenburg ein schärferes Kampfhundegesetz als in Berlin gilt.
Der neue Fahrplan 2001 / 2002 beginnt am 20. Juni 2001 und ist bis 14. Dezember 2002 gültig. Nachdem sich die Eisenbahngesellschaften auf einen neuen Fahrplanwechselrythmus geeinigt haben, findet der nächste große Fahrplanwechsel letzmalig im Sommer 2001statt, dieser wird dann bis Anfang Dezember 2002 gelten. Alle folgenden Fahrplanwechsel werden bei allen Eisenbahnen in Europa einheitlich im Dezember stattfinden.
Die DBAG wird weitere 28 Neigetechnik-Triebzüge, sowie 13 ICE3 kaufen, deren Auslieferung soll bis zum Jahr 2004 erfolgen. Eingesetzt werden diese Züge dann auf folgenden Linien: Hamburg - Dortmund - Köln - Koblenz - Frankfurt/M., Dortmund - Hannover - Leipzig - Dresden, Dortmund - Erfurt, Berlin - Halle/S. - Erfurt - Frankfurt/M. sowie Berlin - Hamburg. Weiterhin erfolgt im Rahmen des MORA-Programmes eine umfassende Modernisierung (bis 2003) von 117 lokbespannten Reisezügen des Fernverkehrs, verbunden mit einem neuen Außendesign (ähnlich dem der ICE-Flotte).
17. Januar 2001 Inbetriebnahme der umfassend modernisierten Werkstatt Neuruppin, hier sind zukünftig die von DB Regio Berlin/Brandenburg bestellten 30 (zum Teil auch bereits ausgelieferten) dieselelektrischen Triebwagen der Baureihe 646 (GTW 2/6) beheimatet. Dazu wurde unter anderem die Triebwagenhalle saniert, 2 neue Arbeitsgruben in der Halle gebaut und eine Hubbockanlage zum Anheben eines kompletten Triebzuges eingebaut. In Neuruppin haben auch die Triebfahrzeugführer und Zugbegleiter ihre Einsatzstelle.
Weitere Reisezugwagen der Bauart 130 (WRm) 5180 88-70 207-2 und 215-5, sowie der Speisewagen der Bauart 217 (ARmz) 6180 85-92 252-3 wurden zum 11. Januar 2001 ausgemustert. Die ersten Fahrzeuge, die im November 2000 ausgemustert wurden, sind bereits verkauft worden, u.a. der Apmz (121.0) 6180 19-94 051-8 an Eisenbahntours GmbH. Die nächste Ausmusterungswelle startet am 31. Januar 2001, zu diesem Zeitpunkt werden weitere Reisezugwagen der BA 235 augemustert.
Mit Wirkung vom 01. Januar 2001 wurde durch das EBA der Einsatz von DB-Regio-Reisezugwagen ohne nachgerüsteter Türblockierung 0 Km/h untersagt. Dieses betrifft in Berlin / Brandenburg die Bauarten Bm 501, Bom 280 / 280.1, Bomz 283 und Dd 498.
Seit 31. Dezember 2000 ist das Telefonieren mit den C-Netz-Kartentelefonen im Zug nicht mehr möglich. Dieses betrifft sowohl die noch nicht umgerüsteten Kartentelefone in den ICE's als auch in den IC- bzw. IR-Reisezugwagen. Leider kann die Umstellung auf's D-Netz nicht zu diesem Zeitpunkt abgeschlossen werden, da die entsprechenden Geräte noch nicht ausgeliefert wurden. Die zukünftige Umrüstung umfaßt folgende Fahrzeuge: Apmz, ICE 1 / 2 / 3 / T / TD (bei den ICE's wird nur noch ein Kartentelefon in der 2. Wagenklasse installiert sein), Metropolitan, Talgo. Die in den IC / EC / IR laufenden Bistrowagen werden jedoch nicht mit einem neuen Kartentelefonen ausgerüstet.
Achtung: Nachdem bereits auf einem Teilstück der KBS 174 (Abschnitt Meyenburg - Güstrow) wegen Abbestellung der Leistungen durch das Land Mecklenburg-Vorpommern der Zugverkehr eingestellt wurde, trifft es nun eine weitere RB-Linie im Land Brandenburg: Auf der RB 52 wird mit Wirkung vom 01. Dezember 2000 wegen schlechten Oberbauzustand der Zugverkehr eingestellt. Als Begründung wurde u.a. angeben, das sich wegen der doch relativ geringen Fahrgastzahlen eine aufwendige Sanierung nicht rechnet.
Nachdem sich die Eisenbahngesellschaften auf einen neuen Fahrplanwechselrythmus geeinigt haben, findet der nächste große Fahrplanwechsel letzmalig im Sommer 2001, dieser wird dann bis Anfang Dezember 2002 gelten. Alle folgenden Fahrplanwechsel werden bei allen Eisenbahnen in Europa einheitlich im Dezember stattfinden.
zum 30. November 2000 wurden weitere Reisezugwagen des Fernverkehrs ausgemustert, diesmal betrifft es die Bauart 111.0 (6180 19-94...-.). Geplant ist der Verkauf dieser Wagen u.a. an die SJ. Auch der IR-Wagenppark wird weiter verkleinert, hier trifft es u.a. die BA 210 und 280.0/1
Ausmusterung von Reisezugwagen: Ab Ende September 2000 beginnt die DB AG mit der Ausmusterung von Reisezugwagen der BA 235. Es handelt sich hierbei zunächst um ca. 50 Fahrzeuge, die durch den Einsatz der neuen ICE-Triebwagengenerationen (ICE-T und ICE 3) nicht mehr benötigt werden. Weitere Fahrzeuge dieser BA werden ab dem Ende der Expo im November 2000 außer Dienst gestellt. Weiterhin vorgesehen ist die Ausmusterung von mehreren unklimatisierten Speisewagen der BA WRm 130 (Bauart Bautzen), diese verkehren derzeitig noch in den EC-Zügen Berlin-Krakow und sollen zukünftig durch klimatisierte Speisewagen der BA 217 ersetzt werden.
Seit 07. August 2000 ist der Einsatz von ehem. DR-Reisezugwagen der BA 280.1 in den Zügen der RE-Linien 1, 2 und 4 Geschichte: Es wurden zu diesem Zeitpunkt die ersten Doppelstockwagen (2. Lieferserie) der BA DBpz (752.5), ausgeliefert. Insgesamt werden bis Dezember 2000 30 neue Wagen ausgeliefert: und zwar 20 Mittelwagen 2 Klasse (DBpz 752.5), 5 Steuerwagen DBpbzf (763.5) und 5 Service-Wagen mit Getränke- und Imbißautomaten und 1.Klasse-Bereich (DABpz). Das Land Brandenburg hat diese Beschaffung mit Fördergeldern unterstützt. Sobald alle Fahrzeuge ausgeliefert sind, wird die RE-Linie 1 (Magdeburg - Berlin - Frankfurt/O. - Eisenhüttenstadt) wieder bis nach Cottbus verlängert und damit die Leistungen der RE 11(Frankfurt/O. - Cottbus) übernehmen.
Verkehrsverbund
Berlin-Brandenburg (VBB) Mit
Wirkung vom 01. August 2000 wurden im VBB die Fahrpreise zum Teil erheblich teurer. Das
betraf sowohl die Einzelfahrscheine als auch die Monatskarten. Augenommen
sind die Kurzstreckenfahrscheine und die Fahrausweise in den
kreisfreien Städten Brandenburgs. Neu bzw. wieder eingeführt wurden ein
Semesterticket sowie ein Arbeitslosenhilfeticket.
Das Netz des Verkehrsverbund
Berlin-Brandenburg (VBB) bietet das
abgestimmte Verkehrsangebot der BVG, Berliner S-Bahn GmbH., Deutschen Bahn AG, sowie mehr
als 30 weiterer Verkehrsunternehmen der brandenburgischen Landkreise und Kreisfreien
Städte, wie z.B. die Havelbus GmbH, die Oberhavel Verkehrsgesellschaft mbH.(OVG), die
Verkehrsbetriebe Potsdam (ViP), die Priegnitzer Eisenbahn GmbH (PEG). Der VBB ist online
unter http://www.vbbonline.de/ im
Internet erreichbar. Nicht mit im VBB
sind derzeitig die Verkehrsbetriebe der Stadt Cottbus sowie die
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Landkreise Elbe-Elster,
Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz (südliches
Brandenburg).
Mit Wirkung des neuen Fahrplanes 2000 / 2001 wurde der Bahnhof Flughafen Berlin-Schönefeld wieder dem Tarifbereich "B" zugordnet. Weiterhin wurden einzelne Gemeinden bzw. Ortsteile anderen Waben zugeordnet. Weitere Info's, auch zu den neuen Tarifbestimmungen, unter dem externen Link http://www.vbbonline.de/
Gegenwärtig werden stark modernisierte Bistrowagen in Dienst gestellt, diese laufen vorzugsweise in IR auf stark benutzten Strecken, in den Zügen der DB NachtZug, ersetzen aber zukünftig auch die veralteten Speisewagen in den IC-Zügen. Überarbeitet wurden die Wagen u.a. im Innendesigne und der allgemeinen Wagentechnik, z.B. erfolgte der Einbau geschlossener behindertengerechter WC's und geschlossener Abwasseranlage für den Küchenbereich. Der Umbau mit gleichzeitigem Redesigne erfolgt im PFA Weiden. Äußerlich erkennbar sind die umgebauten Fahrzeuge u.a. an der neuen Fernverkehrsfarbgebung (verkehrsrot) und der Anschrift "BordBistro", die Bauart-Nr. lautet 264.4. Bilder von diesem Fahrzeugen folgen in Kürze.
Auf einigen InterRegio-Linien, z.B. zwischen Görlitz und Dresden, Dresden - Nürnberg kommen verstärkt SnackPoint-Wagen zum Einsatz. Diese Wagen wurden aus den klimatisierten (rollstuhlgerechten) Großraumwagen Bpmb (291.6) umgebaut und tragen jetzt die neue Bezeichnung Bpmbk (291.8). Der Umbau (aus Bpmb 29.16) mit gleichzeitigem Redesigne erfolgt im PFA Weiden, dabei werden im Großraum Raucher das WC und 2 Sitzreihen entfernt, dafür je ein Getränke- und Imbißautomat (Bargeld- und Kartenzahlung möglich), sowie mehrere Steh- bzw. Fenstertische aufgestellt. Weiterhin wird eine Telefonzelle (auf der ehemaligen WC-Plattform) installiert. Gleichzeitig wurde auch die Inneneinrichtung erneuert und ein geschlossenes WC-System eingebaut, die rollstuhlgerechte Einrichtung wurde beibehalten. Entwickelt und gebaut wurden diese Fahrzeuge, um auch auf IR-Linien, wo sich ein Einsatz von Bistrowagen nicht rechnen würde, ein kleines gastronomisches Angebot bieten zu können. Eine nähere Vorstellung dieses Wagentyps mit technischen Daten und Bildern folgt in Kürze. Zum Ende des Fahrplanabschnittes 1999/2000 wurden alle in Berlin-Rummelsburg und Berlin-Lichtenberg beheimateten Fahrzeuge in den süddeutschen Raum umbeheimatet.
DB-NachtZug: Neue Liegewagen werden gegenwärtig in Dienst gestellt, diese Fahrzeuge wurden im AW Halberstadt aus älteren Liegewagen der DB umgebaut und zeichnen sich u.a. durch ein völlig neues Designe aus. Die Fahrzeuge sind klimatisiert, besitzen jetzt ein geschlossenes WC-System und sind für eine Vmax 200 Km/h ausgelegt. Eine Vorstellung diese Wagentyps mit technischen Daten und Bildern folgt in Kürze.
Kein Aprilscherz!
Am 01.04.2000 wurden die Tfz der BR 112.0 in die BR 114 umgezeichnet. Die
Einsatzgebiete der BR 112.1 und der BR 112.0 unterscheiden sich wesentlich:
Die BR 112.1 wird bundesweit im Fernverkehr eingesetzt. Die 38 Tfz der BR
112.0 wurden ausschließlich für DB Regio im Großraum Berlin eingesetzt.
Für diesen Einsatzzweck wurden die Tfz der BR 112.0 auch technisch
hergerichtet ("Nahverkehrs-Paket"). Alle Triebfahrzeuge der BR 114
(112.0 alt) sind gegenwärtig im Betriebshof Cottbus beheimatet. Link
zur Auflistung
der betroffenen Triebfahrzeuge.